Monday, September 25, 2006

Ein Wochenende in Malaysia - Pulau Sibu

Bevor aber das Wochenende in der Sonne beginnen konnte, war aber noch ganz schoen Stress angesagt - doch dazu spaeter. Letzte Woche war Michael Ruoss von fischer aus Deutschland bei uns zu Gast. Aus diesem Anlass waren Michael, ich und Kelvin mit seiner gesamten Familie am Mittwoch chinesisch essen. Nicht bei nem Chinesen um die Ecke, nein das war dann doch ein bisserl schicker. Nach ungefaehr 25 Gaengen (oder so) war es dann vollbracht. Alles war sehr, sehr lecker! Ach ja, am Tag davor hatte Alice (meine Gastmutter) Geburtstag, da bin ich abends mit der Familie vegetarisch essen gegangen. Die sind vielleicht lustig: "Vegetarische Haifischflossensuppe, vegetarisches Fleisch, vegetarischer Fisch..." War aber ganz lecker, auch wenn ich den Fisch nicht wirklich geschmeckt habe. Wahrscheinlich mangelt es an meiner Phantasie.

Hey, grad war ich ueberascht! Hab mein Name bei Ben Stroibel in SWR3 Luna gehoert. Hoere gerade webradio und hab gehoert dass der Montag in Deutschland sehr verregnet wird. Da hab ich ihm eben ne Mail ins Studio geschickt dass der Morgen in Singapur zwar schon begonnen hat, aber auch nicht viel besser ist. 10 Minuten spaeter hat er die Mail vorgelesen. Dass das so einfach geht haette ich ja auch nicht gedacht.

Donnerstag Abend war dann BBQ angesagt. Alle fischer Mitarbeiter mitsamt ihrer Familien waren dabei. Erstens war es sehr lecker und zweitens war es ein sehr schoener Abend. Wir haben bei einem Bungalow in einer Bungalowanlagen gegrillt wo Michael fuer die Woche untergebracht war. Durch das IMF & Worldbank Meeting waren die Zimmerpreise in den Hotels nicht zu bezahlen. Da das Bungalow recht gross, mit zwei Schlafzimmern war habe ich da auch uebernachtet. Am Tag darauf hat uns dann Johhny abgeholt und zum Fruehstueck kutschiert. Das war eben der Nachteil an der Uebernachtung im Bungalow. Fruehstueck konnte ich mir nicht aussuchen. Es gab Nudeln mit Fleisch in Suppe. Hab natuerlich gleich am Morgen mein Hemd versaut aber esst erst mal Nudeln mit Staebchen - das ist ein geschlabbere kann ich euch sagen.

Nach der Arbeit ging es dann kurz fuer 10 Minuten nach Hause, wo ich meine Sachen fuer Malaysia in den Rucksack geschmissen habe. Danach mit der MRT zur Station Sommerset. Bin gerade noch rechtzeitig angekommen. Dort hat ein Fahrer von dem Resort auf uns gewartet. Uns, das bin ich und zwei Australier die auch das Wochenende auf der Insel verbringen wollten. Dadurch dass wir in einem normalen Auto die Grenze passierten mussten wir nicht aussteigen und konnten auch unsere Koffer ganz bequem im Auto lassen. Das Gegenteil kommt dann auf der Rueckfahrt. In totaler Dunkelheit wechselten wir um halb 10 auf ein kleines Boot, das uns in ca. 20 Minuten auf Pulau Sibu gebracht hat. Die Fahrt war ruhig aber irre schnell. Unser Kapitaen konnte sich natuerlich an den Lichtern auf den verschiedenen Inseln orientieren - wir fuhren ins absolute nichts. So um 10 war ich dann im Siburesort und goennte mir ein paar Drinks an der Bar. Am Tag darauf konnte ich dann auch sehen wie schoen Sibu ist. Fast den ganzen Tag habe ich am Strand verbracht, nur Nachmittags bei einem Gewitterschauer war ich ne Weile in der Bar - auch sehr gemuetlich. Abends hab ich in der Bar ne Weile mit zwei Schweizern gesprochen, die nach Sibu nach Singapur kommen. Da das Schnorcheln am Samstag wegen dem Wetter ausfallen musste, wurde das gleich am Sonntag morgen nachgeholt. Mit dem Boot sind wir auf eine einsame, kleine Insel gefahren. Wunderbar! Auch wenn am Anfang noch ein anders Boot mit vielen, kleinen Asiaten da war - die Fische sind wunderschoen. Bin ein paar mal mitten durch ein Schwarm getaucht und wenn man dann weg will, folgen einenem die ganzen kleinen Fische. Nach ca. zwei Stunden schnorcheln ging es wieder zurueck. Den Rest vom Sonntag hab ich wieder am traumhaften Strand verbracht. Ich denke die Bilder sprechen fuer sich!

Um halb 5 machten wir uns wieder auf den Weg nach Singapur. Zuerst wieder mit dem Boot, dann mit nem Minibus. Die Ueberfahrt war jedoch nicht so ruhig wie die Hinfahrt. Das kleine Boot wurde von den Wellen auf dem offenen Meer nur so hin und her geworfen. Dank unserem Kapitaen sind wir dann aber doch noch gut am Festland angekommen - quitschnass. Nur gut dass ich vor der Abfahrt nochmal geduscht habe - alles fuer'd Katz... Lustiger war die Fahrt auf jeden Fall, aber halt auch um 100% nasser. Am Hafen kurz umziehen und dann los ins Home sweet Home. Nach vier Stunden war ich wieder zurueck. Hier lernt man das Reisen in Europa ohne Kontrollen erst richtig zu schaetzen. Jedes Mal Ausreise, Einreise, Gepaeckkontrolle...

Wednesday, September 20, 2006

Thailand



Nur gut dass ich schon in Bangkok war...
Zur Zeit wollte ich nicht gerade da hin reisen.

Putsch in Bangkok (Tagesschau)

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Monday, September 18, 2006

Wochenende mit Indern und Regen

Die letzten beiden Tage hab ich mal ganz gemuetlich auf mich zukommen lassen. Nachdem ich mich am Samstag in Chinatown im Peoples Park Centre bei verschiedenen Reisebueros ueber die Preise fuer ein Wochenende in Hong Kong informiert habe war am Abend Deutsch-Indische Party angesagt. Flo, einer der vielen Deutschen Praktis in Singapur, wohnt seit kurzem mit drei Indern in einem Condo Naehe Orchard Road. Da einer der Inder, weiss bis heute nicht welcher das war, seinen 18. Geburtstag hatte musste das natuerlich gefeiert werden. Ach ja, Condo muss ich kurz erklaeren. In Singapur gibt es groesstenteils HDB (Housing and Development Board) -Houses und Condominiums, also Eigentumswohnungen. Die HDB-Haeuser sind alle staatlich und ermoeglichen den Singapuris eine "guenstige" Wohnung. Condos sind privat und wohl eher was fuer reichere oder hier arbeitende Auslaender. Diese haben allen Schnickschnack wie Swimmingpool, Kraftraum usw.. Die Party war ganz ok, auch wenn sich die Nachbarin irgendwann im Treppenhaus tierisch aufgeregt hat. Bissle laut war es ja schon... Waren auch bestimmt mehr als 30 Leute in der Wohnung. 70% Inder, 29% Deutsche und noch ein paar andere. Da es am Sonntag geregnet hat, konnte ich nicht wie geplant auf Sentosa oder ins Macritchie Reservoir fahren. Mittags bin ich dann fuer ne Weile ins Starbucks und hab den Mittag sehr gemuetlich mit leckerem Karamell-Macchiato und ner Zeitung verbracht. Jetzt heisst es 5 Tage durchhalten, dann geht es ab ins Paradies, aber davon dann noch mehr... spaeter.

Friday, September 15, 2006

Hardcore Singlish - oder - "was zum Teufel ist Mau Beba?"


Gestern habe ich eine Lektion in Singlish lernen muessen. Taxi! Nach der Arbeit bin ich neben anderen Stationen zum Mount Faber gefahren, da wir bei unserem Technical Engineers Meeting im November unter anderem auch dort essen werden und ich die ganze Sache organisiere. Die Location fuer das Abendessen ist genial! Mt Faber ist ein kleiner Berg im Sueden von Singapur in der Naehe vom Harbour Front Centre. Man hat einen wunderbaren Ausblick ueber den Hafen, auf Sentosa und ueber die Stadt. Als ich nun also im Taxi zum Mt Faber war sagte ich zum Taxi-Uncle (aeltere Maenner werden hier Uncle genannt), "to Mt Faber please!" "Mau Beba? Ah Mau Beba-lah, nice Condo ah!" Wusste zuerst nicht ob er das jetzt wirklich gecheckt hat oder ob er mich eben nach Mau Beba fahren will, wo immer das sein soll... Hab ihm dann noch klargemacht dass ich in das Restaurant will, wo auch das Cablecar ist mit dem man auf Sentosa fahren kann. Er hats also schon kapiert, nur konnte ich ihn in seinem extremen Taxifahrersinglish nicht recht verstehen. Er hat mich auch die ganze Fahrt zugetextet, manches habe ich sogar verstanden ;-) Nach dem Termin auf Mt Faber wurde ich von Chia Pei Jun, vom Eventteam von dem Restaurant, noch zu einer Cablecarfahrt ins Harbour Front Centre eingeladen. Auch nicht schlecht! Das Cablecar (Kabinenseilbahn) faehrt vom Mt Faber runter zum Harbour Front Center (dort ist die Station oben in dem Hochhaus) und rueber nach Sentosa.

Ach ja, kleiner Nachtrag noch zu dem was ich hier so unter der Woche so mache. Wir haben vor zwei Wochen die erste fischer-Wand in einem Baumarkt in Singapur eroeffnet. Selffix, eine Kette, will uns in allen ihrer Filialen in Singapur haben. Die Baumaerkte sind nicht so gross wie ein deutscher Obi, es gibt sie aber dafuer in jeder Shopping-Mall. Davon gibt es ja genug in Singapur. Demnaechst werden wir in der Vivo-City eine 5 Meter Wand einrichten. Vivo-City wird die groesste Mall in Singapur sein. (Zumindest bis es eine noch groessere und tollere gibt...)

Auf dem Bild seht ihr von rechts Kelvin (Geschaeftsfuehrer), Johnny (Sales Manager), mich und unsere erste Wand bei Selffix.

Na dann, see you-lah!

Wednesday, September 13, 2006

Woche 5 in Singapur

Schon fuenf Wochen bin ich nun in Suedostasien und es gefaellt mir immer noch sehr, sehr gut! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an fischer fuer diese super Moeglichkeit fuer mein Auslandssemsemester!



Was hab ich denn zu berichten... Grosse Ausfluege gab es in der letzten Woche nicht aber ich denke ich hab auch so einiges erlebt. Mittwoch Abend war ich (wie fast jede Woche) beim WEDC im Insomnia. So langsam nehmen hier die ganzen auslaendischen Praktikanten die Abkuerzungskultur von Singapur an. Irgendjemand hat den Namen mal erfunden. Wednesday Evening Drinking Club. Wobei man ja sagen muss dass es hier nicht nur ums trinken geht, Alkohol aber um ca. 100% teurer ist als in Deutschland. Im Insomnia, eine Bar mit Livemusik die sich in einem ehemaligen Kloster befindet, gibt es jeden Mittwoch ein Angebot mit 18 Singapurdollar (9 EUR) und alles frei fuer zwei Stunden. Das muss man ja nutzen! Noch was zu den Abkuerzungen. Der Verkehrsservice ist hier immer mein Favorit: „Heavy traffic on the TPE towards PIE between CTE and AYE” Ehrlich! So cool! Sind alles Abkuerzungen fuer die Stadtautobahnen. E steht fuer Expressway. Das fischer-Meeting im November ist das TEMAP... Alles klar? Technical Engineers Meeting Asia Pacific.


Das Wochenende war dann auch eher gemuetlich weil die anderen Deutschen auf Rawa waren, einer kleinen vertraeumten Insel in Malaysia. Da ich das Wochenende zuvor in Bangkok war habe ich irgendwie die Planungen fuer den Trip verpasst. Schade, bei den Bildern... Aber da will ich auf jeden Fall auch noch hin! War dann am Samstag in der
Stadt und in einem Sikh-Tempel. Am Sonntag bin ich morgens nach Batam (Indonesien) gefahren. Das Schiff brauchte ca. eine Stunde bis ich in Batam-Centre angekommen bin. Dort gab es einige Einkaufszentren (weil es fuer die Leute in Singapur in ihrer Heimat nicht schon genug Malls gibt...) und sonst nicht viel. Mit einem Taxi bin ich dann zur Waterfront-City gefahren. Habe gehoert dass es da schoen sein soll. Die Fahrt hat mich ziemlich an Ecuador erinnert. Die Haeuser aehneln eher Blechhuetten, die Strassen sind in einem schlechten Zustand und trotz allem scheinen die Menschen sehr zufrieden zu sein. Die Unterschiede sind schon enorm. Waehrend in Singapur das BIP pro Kopf bei 28.000 US$ liegt, betraegt es in Indonesien gerade mal 3.600 US$. Nun ja, auf jeden Fall bin ich dann irgendwann in der Waterfront-City angekommen. Schon in Batam-Centre habe ich Busse mit Werbung fuer die Waterfront-City gesehen, muss also was groesseres sein. Von wegen! Da gab es ausser dem Hafen nur zwei Resort-Hotels in denen sich die gestressten Singapurianer (oder wie man die auch immer nennt) an einem Wochenende erholen koennen. Sonst nichts. Neben dem Hafen habe ich einen Strand gesehen zu dem ich dann auch gelaufen bin. Dort waren aber „nur“ Einheimische die mich angeschaut haben als ob ich vom Mars kommt. Eine ganze Familie wollte dann sogar ein Bild mit mir machen... Nun ja. Dahin hat sich wahrscheinlich schon lange kein Touri mehr verirrt. Die meissten kommen wahrschienlich am Samstag Morgen am Hafen an, werden mit dem Shuttlebus ins Resort kutschiert und verlassen dieses erst am Sonntag Abend wieder. Schade eigentlich. Batam hat bestimmt mehr zu bieten. Da der Trip fuer mich kurzfristig war, konnte ich mich nicht groesser informieren und habe somit auch nicht soo viel dort gemacht. Schoen wars trotzdem. Jetzt war ich auch mal in Indonesien und mein Reisepass fuellt sich so langsam mit Stempeln. ;-)

Tuesday, September 05, 2006

Sawaddee Krub! ("Hallo" auf Thai)

Ein super Wochenende in Bangkok liegt hinter mir! In den drei Tagen habe ich einige Tempel, nette Menschen und eine Stadt gesehen, die um einiges "mehr Asien" ist als das westlich orientierte Singapur.

Am Donnerstag Abend habe ich mich direkt vom Buero auf den Weg zum Flughafen gemacht, da dieser in der Naehe vom fischer Buero ist. Der Flug mit Jetstar war sehr angenehm, was vielleicht auch etwas mit meinem Stizplatz zu tun hatte. Diejenigen die schon meinen Ecuador Weblog gelesen haben wissen ja, dass ich schon einmal Glueck bei der Sitzplatzvergabe gehabt habe. Auf dem Flug nach Bangkok konnte ich in der Mitte des Airbus A320 bei dem Notausstieg sitzen. Dort hatte ich richtig viel Platz fuer meine Fuesse (schwaebisch) / Beine (deutsch) wodurch die zwei Stunden im Flugzeug schnell vergiengen. Ich hatte mir sowieso einiges ueber Bangkok mitgenommen, da ich in der Woche noch keine Zeit fuer grosse Planungen gehabt habe.

In Bangkok angekommen bin ich auf den Bus umgestiegen und war in ner ¾ Stunde bei meiner Jugendherberge. Um etwas Geld zu sparen habe ich mich fuer diese Moeglichkeit entschieden, ausschlaggebender war aber bestimmt die Tatsache dass die Juhe mitten in Downtown direkt am Skytrain war. Auf der Suche nach der "Social Area" auf dem Dach des Hauses, habe ich noch einen Neuselaender kennen gelernt der aber eigentlich die ganze Zeit nur Muell gelabert hat. Nachdem ich ihn losgeworden bin, habe ich mich mal auf den Weg gemacht die Umgebung zu erkunden. Schon nach 10 Metern hatte ich etwas entdeckt. Schaben, die vor mir ueber den Boden wuselten. Dabei wollte ich doch noch was essen... Faiererweise muss ich sagen dass ich die Viecher nur an diesem Abend nur an dieser Stelle gesehen habe, ansonsten hab ich nur ein paar Maeuse gesehen. Also nicht ganz so baeh wie ihr jetzt vielleicht denkt. Auf meinem Weg durch Bangkoks Strassen haben mich lauter TukTuk-Fahrer angesprochen wo ich hin will und dass sie doch eine super "Pingpong-Show" kennen wuerden. Die wollten mich nach Patpong schleppen, wo es ein bisschen wie in St. Pauli aussieht. Nach einer Weile hatte ich mich daran gewoehnt dass mich laufend jemand anspricht.

Am Freitag Morgen habe ich mich zunaechst auf dem Weg zu einem Schneider gemacht, den mir Valentin (ein fischer-Kollege) empfohlen hatte. War echt geschickt dass ich schon eine Adresse hatte. In Bangkok gibt es Schneider wie Sand am Meer, woher soll ich da wissen welcher gut ist. Danke Valle! In den naechsten Tagen musste ich noch oefters dort hin, zum Abmessen, Anprobieren und so. Letztendlich habe ich dort aber zwei schoene massgeschneiderte Anzuege fuer wenig Geld bekommen. Ueberhaupt ist in Thailand alles viel billiger wie hier in Singapur. Da ich zu dem Schneider mit dem Schiff ueber denChao Praya River gekommen bin, und dafuer ein Tagesticket fuer umgerechnet EUR 1,80 gekauft habe, bin ich danach noch etwas mit dem Schiff gefahren. Von dem Chao Praya River aus konnte ich viele Tempel sehen, einige davon habe ich dann am Samstag besucht. Abends bin ich auf dem 64. Stock des State Towers in eine Bar gegangen. Dass es so genial ist hatte ich mir nicht vorstellen koennen. Als ich aus dem Aufzug rausgekommen bin, auf die Terasse rausgegangen bin und die Stadt ganz weit unter mir gesehen habe... Schon genial so eine Aussicht! Oben spielte eine Live-Band, es gibt ein Restaurant und eine Bar. Alles im freien und 64 Stockwerke ueber Bangkok. Schaut euch kurz den Link an, dann wisst ihr was ich meine.

Anschliessend bin ich noch in die KSR, die Khao San Road, die sich im alten Stadtzentrum von Bangkok befindet. Dort gibt es auf beiden Seiten der Strasse unzaehlige Kneipen, Bars und Discos. Einige Massagesalons gibt es da auch, allerdings liegen da die Touris eng aneinander gedraengt auf liegen. Sah so aus wie bei der Blutspende bei uns. Nicht sehr einladend! Ich musste mir also was anderes fuer die beruehmte Thai Massage suchen, die mir in Singapur jeder empfohlen hatte.

Samstag war dann Sightseeing angesagt. Mit dem Sky Train bin ich an den Chao Praya River gefahren, an dem viele Sehenswuerdigkeiten liegen. Mit dem Schiff hab ich dann alle abgeklappert. Der Tempel Wat Pho war meine erste Station. Sehr viel Gold, ganz viele kleine Spiegel und einfach nur beeindruckend! In einem der Gebaeude liegt ein 46m langer, goldener Budda.


Danach hab ich mich auf den Weg zum Palast des Koenigs gemacht, der dort in der Naehe ist. Nach ca. 10 Minuten zu Fuss und vielen Leuten die mir klar machen wollten dass der Palast heute geschlossen ist und sie was besseres wuessten oder dass der Eingang hier waer und es hier viel guenstiger ist... Jaja, nicht mir mir. Der Palast des Koenigs ist aber leider fuer Touris nicht begehbar, so konnte ich ihn mir nur von aussen anschauen. War aber auch sehr beeindruckend. Neben dem Palast ist der Tempel Wat Phra Kaew. Auch dort, sehr viel Gold und eben so total anders wie das was man aus Europa kennt. Schaut euch am besten die Bilder und Links an. Auf dem Rueckweg bin ich noch in Chinatown vorbeigegangen und habe den Temple of Dawn besichtigt. Abends, nach einer seeehr entspannenden Thai Massage die ich nur jedem empfehlen kann, bin ich noch fuer ne Weile in die Soi (Soi=Strasse) Cowboy. Dies ist ein weiteres (kleines) Kneipenviertel in Bangkok.

Mein Sonntag bestand darin auf einem riesigen Markt rumzulaufen, Anzug abholen, Massage und wieder zum Flughafen. Der Chatuchak Markt, angeblich der groesste Wochenendmarkt in Suedostasien, ist einfach nur riesig. Man kann dort alles, wirklich alles kaufen. Von Mauesen ueber Moebel bis hin zu billiger Kleidung. Wirklich alles! Allerdings war der Markt fast zu gross um den Ueberblick zu behalten was es denn jetzt wo gibt. Habe mich da mit sehr guenstigen Poloshirts eingedeckt. Glaub so 3 Euro pro Stueck. Abends gieng es dann wieder mit dem Taxi zum Flughafen. Beim einchecken hab ich mir wieder den super-Beinfreiheit-Notausgang-Platz gesichert und nach zwei Stunden Rueckflug war ich wieder in meiner "Heimat in Asien".

Das Wochenende in Bangkok war echt sehr interessant und ich habe viele neue Eindruecke (und nen Schnupfen) mitgenommen. Bis zum naechsten Mal!