Monday, October 09, 2006

Macau 4. - 5. Oktober

Nach zwei arbeitsreichen fischer-Tagen machte ich mich am Mittwoch dann auf nach Macau. Die ehemalige portugiesische Kolonie Macau gehoert seit 1999 zur Volksrepublik China, hat aber wie Hong Kong einen Sonderverwaltungsstatus. Die 3 1/2 Stunden Flug waren sehr bequem, da ich mir wieder den Platz am Notausgang gesichert hatte und somit auch meine Beine etwas mehr Platz hatten. Die Landung in Macau war sehr spektaktulaer, da die Landebahn Mitten im Meer liegt und nur mit zwei Taxiways mit dem Festland verbunden ist.
Nachmittags bin ich dann zu Fuss aufgebrochen, um mir ein bisschen Portugal anzusehen. Im alten Stadtzentrum bin ich mir wirklich wie in Europa vorgekommen. Die Plaetze, die Haueser und naja... lauter Asiaten. Vom Senatsplatz aus bin ich nach Zwischenstopps in Kirchen an der beruehmten Ruine der St. Paul Kathetrale angekommen. Nach einem Brand von 1835 ist nur noch die Steinfassade uebrig geblieben. Spaeter bin ich noch unter anderem zu einer Burgruine. Von dort hatte ich einen schoenen Blick ueber Macau und zum Macau Tower. Leider war es aber etwas hazy, da dort der Haze vom Chinesischen Festland kommt. Abends bin ich zur Fishermens Wharf, ein kuenstlich angelegtes, auf Stelzen ueber dem Meer stehendes, protugiesisches Doerfchen. Dort gibt es jede Menge Restaurants, Bars, Attraktionen. Da die Eroeffnung aber noch nicht lange her ist, waren einige Restaurants noch geschlossen und fast mehr Security dort als Gaeste. Da es in Macau unendlich viele Kasinos gibt, musste ich mir naturelich auch das Nachtleben im Spielerparadies anschauen. Keine Ahnung wie viele Kasinos es gibt aber es sind auf jeden Fall eine Menge und es werden noch einige folgen. Das "Sands" ist ein riesiges Kasino und als ich so um 10 rein bin, war auch alles voll. Roulette, Poker, Automaten... alles was das Chinesische Spielerherz begehrt. Im Gegensatz zu Singapur kommen hier die Gaeste vorwiegend aus China, da Gluecksspiel in der Volksrepublik und Hong Kong nicht erlaubt ist. Wer es ganz eilig hat, kann auch in 16 Minuten von HK mit dem Hubschrauber einfliegen. Kostet halt ein bisschen mehr... Nach einem Verlust von HK$200 (20 Euro) machte ich mich auf den Weg ins Hotel. Die Glueksgoetter hatten es wohl nicht gut mit mir gemeint, desshalb habe ich mir tags drauf in HK auch eine goldene Katze gekauft, die mir nun batteriebetrieben Glueck bringt. Bild folgt noch. Nach einem Fruehstueck bei Starbucks hab ich mich auf den Weg gemacht um die anderen europaeischen Bauwerke anzusehen. Nachmittags war ich noch auf dem Macau Tower und hab mir die Inseln von oben angeschaut. Auch wenn der Turm von unten gar nicht so hoch aussieht, wenn man dann mal oben ist - herrlich! Danach gings mit dem Bus zum Ferryterminal und dann mit dem Schnellboot in einer Stunde nach Hong Kong. Fortsetzung folgt...