Thursday, August 31, 2006

Neue Bilder und Videos!

Gestern habe ich die neuesten Bilder auf meine Fotoseite hochgeladen. Fuer alle die "etwas spaeter eingeschaltet" haben: Bilder findet ihr ueber einen Link in der rechten Navigationsleiste. Seit kurzem gibt es dort auch einen Link zu kleinen Videos, die ich hier gedreht habe.

Wednesday, August 30, 2006

Selamat hari! (Malaiisch für "Guten Tag")


Ich war zwar noch nicht in Malaysia aber am Sonntag war ich kurz davor. Aber erst mal von vorne. Nach meiner dritten Arbeitswoche bei fischer war ich kurzfristig am Freitag bei einer Wohnungs-Einweihungsparty von einem Deutschen, der nun mit drei Indern zusammengezogen ist.

Den Samstag hab ich (mal wieder) auf Sentosa verbracht. Wenn man aber so nen schönen Strand vor den Toren der Stadt hat, muss man ihn ja auch nutzen. Trotz den vielen (teuren) Attraktionen auf Sentosa, hab ich nicht mehr als den Strand gesehen. Werd es eines Tages ja wohl noch ins Underwater World und auf den Carlsberg Skytower schaffen. In dem Underwater World soll es einen 84 m langen Tunnel geben, von dem aus man Haie, Rochen, Muränen und allerlei andere Tiere sehen kann. Nach dem Nachmittag am Strand bin ich wieder mit dem Bus zurück nach Singapur gefahren. Direkt bei der Brücke nach Sentosa gibt es das Harbour Front Centre. Unter anderem, was sonst, ein Einkaufszentrum. Dazu gehören auch zwei Bürotürme. Durch einen der beiden verläuft die Seilbahn, die Sentosa mit dem Harbour Front Centre und Mount Faber verbindet. Wenn man also will, kann man auf Sentosa in die Gondeln steigen, durch ein Hochhaus fahren (oder dort aussteigen) und wieder hoch auf Mount Faber fahren. Mount Faber liegt 117 m über und direkt am Meer. Von dort aus hat man einen schönen Blick über den Containerhafen, das Stadtzentrum und auf die umliegenden Inseln im Süden. Muss ich auch noch hin!

Am Sonntag habe ich mich mal auf nach Pulau Ubin gemacht. Diese Insel liegt im Norden von Singapur, zwischen Singapur und Malaysia. Viele Einheimische meinen zwar dass es auf der Insel nicht viel gibt, aber genau das macht doch den Reiz von Pulau Ubin aus. Wenig Menschen, keine Einkaufszentren, keine Hochhäuser. Nach ca. 1 1/2 Stunden mit U-Bahn und Bus bin ich dann schließlich in Changi Village (Nähe Flughafen) am Meer angekommen. Von dort aus fahren Bumboats nach Pulau Ubin. Bereits ab dem Hafen beginnt das Kontrastprogramm zu Singapur. Diese Bumboats fahren nicht nach einem Fahrplan, sondern erst wenn 12 Passagiere da sind. Zum Glück waren genug Leute da, so musste ich nur sehr kurz warten. Das Boot sah zwar nicht so aus als ob es 12 Menschen transportieren kann, aber bis zur Insel hat es jedenfalls gereicht. Nach 10 Minuten fahrt legte das Boot an der Insel an. Dort gibt es einige Läden wo man sich Fahrräder ausleihen kann. Nachdem ich mir noch einen Inselplan geholt habe, bin ich dem Fahrrad über die Insel geradelt. Es gibt einige befestigte Wege aber auch viele Pfade, auf denen man mit dem Fahrrad gerade so durchkommt. Obwohl es an dem Tag morgens noch geregnet hat, machte mir die enorme Luftfeuchtigkeit im Wald doch ganz schön zu schaffen. So habe ich also die Insel erkundet. Sie haben übrigens recht, dort gibt es echt nicht viel was man aus der Stadt kennt. Dafür gibt es Garnelenfarmen, Durianplantagen und ganz viel Urwald und riesengrosse Insekten (so gross wie kleine Voegel bei uns). Während ich so durch den Wald gefahren bin habe ich in den Bäumen drei Affen gesehen, die sich in den obersten Stockwerken der Bäume rumgehangelt haben. Obwohl ich noch nicht im Singapore Zoo gewesen bin kann ich sagen, dass es auf jeden Fall schöner ist die Tiere in ihrer echten Umgebung sehen zu können. Schon lustig, dass ich bei drei Tagen in Ecuadors Urwald keinen einzigen Affen gesehen habe und ich hier 10 Minuten von der 4 Millionen Metropole welche sehen kann. Später habe ich noch welche direkt an der Straße gesehen und hab ihnen eine Weile zugeschaut bis sie sich wieder in ihre Bäume verzogen haben. Nachdem ich wieder zurück auf dem Festland war, habe ich mir in einem Hawker Centre was chinesisches zu Essen geholt und im Changi Park am Meer zu Abend gegessen. Da diese Küste mehr oder weniger direkt vor dem Flughafen liegt, konnte man die ganze Zeit Flugzeuge im Landeanflug beobachten.



Heute war ich mit Kelvin Bek (Geschäftsführer fischer Singapore) in einem kleinen Baumarkt, in dem wir diese Woche eine fischer-Wand einrichten werden. Der Laden ist viel kleiner als unser Bauhaus oder Obi und ist in einem großen Einkaufszentrum. Bestimmt verbringen die Singapurer die Hälfte ihres Lebens in Einkaufszentren, so viele gibt es hier. Für Dienstag hat mich Kelvin zum Abendessen zu seiner Familie eingeladen, da lass ich mich mal überraschen.

Sodele, das wars soweit. Das nächste Mal werde ich mich erst wieder nächste Woche melden. Am Donnerstag Abend werde ich nämlich übers Wochenende nach Thailand fliegen und mir Bangkok anschauen. Den Flug hab ich schon vor ner Weile gebucht, übernachten werde ich in Bangkok in einer Jugendherberge, die mitten in der 5-Sterne-Hotel-Gegend liegt. Hört sich doch ganz gut an.

Also dann, bis bald!

Euer Jojo

Wednesday, August 23, 2006

Wochenende in China und an weißen Sandstränden

Hallo Zusammen,

wird Zeit dass hier mal wieder was Neues erscheint. Mein Wochenende begann im Brewerkz am Clark Quay. Habe mich dort mit ein paar anderen Europäern getroffen die ich zwei Tage zuvor abends in einem Pub kennen gelernt habe. Nach ein paar frisch gebrauten Biersche zogen wir weiter ins Ministry of Sound. Manche kennen die Disco vielleicht von Ibiza oder sonstigen Orten. Drinnen war es echt klasse! Sorry, aber können das Martinique in Freudenstadt (...in das ich ja wöchentlich gehe *g*) oder das Fun in VS nicht mithalten. In sieben Räumen gab es dort alle möglichen Musikarten. Dort hat es uns ne ganze Weile gefallen.

Den Samstag habe ich in Chinatown verbracht.
Mit der U-Bahn war ich in 10 Minuten dort und schon als ich mit der Rolltreppe aus der Station nach oben kam, konnte ich einen ganz anderen Anblick genießen. Die Straße ist gesäumt mit kleinen Häusern und Marktständen. Wenn man nicht im Hintergrund die Wolkenkratzer sehen würde könnte man sich vielleicht wie in China vorkommen. Chinatown hatte ich mir allerdings etwas größer vorgestellt. Eigentlich sind das nur zwei, drei Straßen in denen alles mögliche angeboten wird. Schneider, Souvenirläden, Massagen... Werde dort wahrscheinlich noch mal abends hin fahren, da es dort in einer Seitenstraße am Wochenende laut Reiseführer richtig abgehen soll.

Am Sonntag war ich wieder am Sandstrand, in der Sonne, bei 33 °C auf Sentosa. Und, schon neidisch? Der Strand ist echt der Hammer, auch wenn man auf dem Meer ganz viele Tanker und Containerschiffe sieht. Ebenfalls sind auf einer vorgelagerten Insel Singapurs Ölraffinerien angesiedelt, die man vom Strand aus gut sehen kann. Das trübt zwar etwas das Strandfeeling, gehört hier aber auch dazu. Nachmittags sind dann auch Patrick Graf (BA-Studium bei Homag und auch gerade in Singapur) und andere deutsche dazugestoßen und wir haben den Sonntag bei Beachvolleyball ausklingen lassen.


Ausklingen lassen... Die Tage sind hier leider sehr schnell zu Ende. Morgens geht die Sonne so um 7 Uhr auf und verschwindet auch schon wieder um 19 Uhr. Nichts mit nem gemütlichen Feierabendbierchen am Strand beim Sonnenuntergang... Gary hat mir das zwar schon am Flughafen erzählt, aber das ist schon ne traurige Umstellung. Ich weiß, ich sollte hier nicht rumheulen da ja bei euch das Wetter viel schlimmer ist, aber das ist schon ne Umstellung. Von Deutschland war ich ja gewöhnt dass es morgens um 6 schon hell ist und erst um 22 Uhr richtig dunkel. Wenn ich dann aber zurück komme wird es denke ich so etwa gleich sein. Durch die Nähe zum Äquator sind hier die Tage das ganze Jahr fast gleich lang.

Bei fischer läuft auch alles super. Für ein Meeting, das im November statt findet, bin ich mitten in den Vorbereitungen. Transfer vom Flughafen für die Gäste, Stadtrundfahrt, Abendprogramm... Damit werde ich bestimmt noch ne Weile beschäftigt sein. Zwei mal war ich auch schon mit Jessica Lim auf Baustellen, um den Ingenieuren und Bauherren zu demonstrieren, dass unsere Dübel die versprochenen Lasten halten. War auch sehr interessant.

Bis zum nächsten Mal - Euer Jojo

(Fast hätte ich es vergessen - neue Bilder!)

Thursday, August 17, 2006

That's Singapore lah.

Nach fast 2 Wochen Singapur kann ich euch jetzt mal meine Top 7 aus Singapur berichten. Dinge, die komisch, ungewohnt und teilweise viel fortschrittlicher sind wie in Deutschland.

1. Fuer alle, die Fastfood lieben

Vor meiner Reise war ich nochmal im Maec mit dem Gedanken dass das wohl das letzte Mal fuer die naechsten drei Monate war. In Asien gibt es ja nur Reis... Aber nein, von wegen! Nicht dass ich nicht drei Monate auf die halbfertigen Fritten von Mc D verzichten koennte, aber dass Mc Donalds hier 24 Stunden gefoeffnet hat beeindruckt mich schon irgendwie. Der zweite Hammer beim Maec ist Mc Delivery. Ein anruf genuegt und ein Bote bringt einem die Sache nach Hause. Da koennten sich die Fastfoodketten in Deutschland ne Scheibe abschneiden. Aber mal ehrlich, wer will bei uns nachts um 4 noch was vom Maec? Das ist wohl ein Teil der Essmentalitaet in Singapur. Kein Vorurteil:

2. In Singapur wird immer gegessen

Waehrend in Deutschland puenktlich um 12 Uhr aufgetischt wird, hat man hier schon mindestens vier Mahlzeiten hinter sich (vielleicht ein bisschen uebertrieben). Aber abends geht es dann los. Um 23 Uhr geht es dann nochmal zum supper auf die Strasse. Zusaetzlich zum normalen Abendessen versteht sich.

3. Ich glaub hier kocht niemand selbst

Da das Essen in den Hawke Centres so guenstig ist, kocht eigentlich niemand selbst. Der Einkauf im Supermarkt waehre wahrschienlich teurer als sich etwas fertiges zu kaufen. In den Hawker Centres kostet ein Gericht zwischen S$ 1,50 und S$ 5,00. Also zwischen EUR 0,75 und EUR 2,50. Selbst beim Maec / Burger King oder sonstigen westlichen Ketten sind die Gerichte normal 50 % guenstiger als bei uns (ausser vielleicht der Kaffee bei Starbucks - der erreicht fast eurpaeisches Preisniveau). Auch wenn das Essen sehr guenstig ist, gibt es hier grosse Unterschiede.

4. Teuer... ...billig

Essen und telefonieren ist hier recht guenstig aber waehrend ich das hier gerade schreibe, trinke ich ein Bier bei Brewerkz fuer S$ 11.49. EUR 5,75 wuerde bei uns glaub kein 0,4 Bier kosten. Da bei Brewerkz selbst gebraut wird, ist es hier noch relativ guenstig. Andere teuere Sachen sind zum Beispiel Autos und "Raum". Da die Insel so gut wie zugebaut ist, ist Raum, und somit die Wohnungen, sehr teuer. Immer wieder wird mit Sand, der extra aus Malaysia importiert wird, Land aufgeschuettet um neue Haeuser und Shopping Malls zu bauen (weil Singapur ja auch noch mehr Shopping Malls braucht.... Autos sind hier ca. 40% teurer als in Deutschland, da man noch eine extra Genehmigung braucht, die sehr teuer ist. Die Regierung versucht so die verstopften Strassen etwas frei zu halten.

5. Singlisch - alle sprechen Englisch und keiner verstehts

Das "-lah" (siehe Ueberschrift) wird hier so gut wie ueberall angehaengt. Grammatik braucht hier auch keiner, alles Ueberfluessige wird einfach ausgelassen und nur noch das Notwendigste in die Saetze eingebaut. Von der Regierung gibt es nun sogar eine Kampagne, die die Einwohner zu gutem Englisch ermutigt damit man sie auch im Ausland, oder Gaeste im Inland, verstehen koennen. Diejenigen, die oft mit "ang mohs" (Touris, Expats, Auslaender) zu tun haben, versteht man schon gut. Oft muss ich aber ganz genau zuhoeren damit ich was versteh. Zugegeben, manchmal versteh ich auch garnichts...

6. Mass Rapid Transit

Eine weitere Sache, die den "Jungen vom Dorf" beeindruckt ist die Infrastruktur in Singapur. Ich wohne an der North-East U-Bahn Linie, die erst 2003 fertig gestellt wurde. Die MRT faehrt fuehrerlos, also ohne Fahrer - vollautomatisch! Die Stationen sind so gestaltet dass niemand auf die Gleise kann, da alles verglast ist und sich Schiebetueren erst dann oeffnen, an der Stelle wo der Zug anhaelt. Echt cool!

7. Shoppen

Shopping Malls, also so riesige Komplexe wie Sterncenter oder Breuningerland nur noch groesser, gibt hier wie Sand am Meer. Staendig werden neue eroeffnet, die dann noch groesser und besser sind. Wie sich die alle halten koennen...? In der Naehe meiner Wohnung, in Little India, gibt es die Mustafa-Mall. Dies ist die einzige in Singapur die 24 Stunden geoeffnet hat. Die anderen Geschaefte haben hier aber auch sehr lange offen, meist bis 22 Uhr oder bis Mitternacht. Sonntags natuerlich auch, da stroemen die Einheimischen in die Malls und vertreiben sich ihr Wochenende in den klimatisierten (sehr, sehr kalten) Raeumen. 7eleven gibt es hier auch an jeder Ecke. Das sind kleine Laeden, die 24 Stunden geoeffnet haben und so ungefaehr das Angebot deutscher Tankstellen haben, nur halt ohne Zapfsaeulen. Echt geschickt wenn man abends noch schnell was braucht. Insgesamt gibt es ueber 200 dieser Laeden in der ganzen Stadt.

Hoffentlich war das jetzt nicht zu viel fuer euch, aber das waren bis jetzt meine Top7 aus Singapur.

Bis bald - Jojo


Tuesday, August 15, 2006

Erste Woche gut ueberlebt!

Jetzt werd ich mal ein bisschen ueber mein letztes Wochenende berichten.
Freitag Abend war ich bei der Night Safari im Zoo von Singapur. Einmal gibt es hier den normalen Zoo, der tagsueber geoeffnet hat, und dann eben noch den Night Zoo der ab 18:30 bis Mitternacht offen ist. Da ich leider erst relativ spaet angekommen bin hatte ich nicht mehr so viel Zeit im Night Zoo und bin gleich zu einer Show gegangen. War aber eher eine Familienshow wo man gucken konnte, wie Otter Muell trennen und in verschiedene Behaelter entsorgen und so. Das war nicht so der Hammer. Danach bin ich mit einem Baehnle durch das Gelaende gefahren, was echt cool war. Hier gibt es nicht sehr viele Gitter und so bin ich direkt an Rotwild vorbeigefahren, da die ungefaehrlichen Tiere nicht extra weggesperrt sind. Sonst hab ich noch Elefanten, Krokos, Tiger, Loewen, Leoparden und und und gesehen. Nach der Fahrt bin ich noch einen von drei Wegen gelaufen. Das Gelaende ist mit speziellen Lampen ausgeleuchtet, die die Tiere (angeblich) nicht stoeren, den Besuchern aber die Sicht auf die Tiere ermoeglichen.

Fuer Samstag hatte ich mir die Insel Sentosa vorgenommen. Die Insel ist mit Singapur durch eine Bruecke verbunden, so kommt man recht schnell dort hin. Auf der Insel angekommen musste ich natuerlich zuerst ans Meer, das hatte ich bisher nur aus dem Flugzeug gesehen. Sentosa ist malayisch und bedeutet so viel wie „ruhig“, auch wenn es hier viel gibt bei dem es alles andere als ruhig zugeht. Die Insel bietet einen Carlsberg Skytower (sowas wie der Turm im Europapark), Underwaterworld, I-MAX Kino, Delphinshows, Sommerrodelbahn...
Wie schon gesagt musste ich aber zuerst an den Strand zum baden und einfach nur so in der Sonne rumliegen. Der Samstag war naemlich bis jetzt der einzigste Tag an dem die Sonne mal laenger gescheint hat. In Suedostasien ist gerade Burning-Season. Die Bauern in Indonesien sind gerade lustig am brandroden und so ist es hier immer bewoelkt. Die Rauchwolken ziehen ueber ganz Suedostasien und verdunkeln den Himmel. Nach einiger Zeit am Strand hab ich dann mit Bussen die Insel erkundet, habe aber nichts besucht wo man was zahlen muesste – bin ja Schwabe – und da ich hier bestimmt nochmal hinkomme werde ich den Ausblick vom Skytower auf die City an einem schoeneren Tag oder abends geniessen. Den Sonnenuntergang um kurz nach 7 hab ich noch in der Bikinibar am Strand von Sentosa mitgenommen (siehe Bilder), bevor ich mich Richtung Cityhall/Esplanade zur Marina Bay gemacht habe.

Im Rahmen der Feiern zum National Day gab es in Singapur auch ein Fireworks-Festival, das am Samstag seinen Abschluss hatte. Punkt 21 Uhr bin ich aus der U-Bahn (hier MRT genannt – Mass Rapid Transit) gekommen und schon ging es los. Leider war ich noch weit von einer Stelle entfernt, von woaus man das Feuerwerk ohne irgendwelche Gebaeude im Vordergrund anschauen konnte. Da waren so viele Menschen! Haette glaub zwei Stunden davor da sein muessen, um nen tollen Platz zu bekommen. War aber auch so ganz cool.

Am Sonntag Abend war ich mit meiner Gastfamilie beim Hungry Ghost Festival. Auf einer Wiese in „meinem Block“ war ein grosses Zelt aufgebaut wo abends allemoeglichen Sachen versteigert wurden und nebenher ein bestimmt achtgaengiges Menue aufgetischt wurde. Unter anderem gab es Mini-Octopusse und Haifischflossensuppe. Was ich hier so alles esse... Einiges wuerde es zuhause ja bestimmt nicht geben, weil es eh verboten ist - oder hat jemand beim Neukauf mal Hai in der Fischabteilung gesehen oder Frosch beim Fleisch... Dieses Fest (mit der Versteigerung und so) gibt es anscheinend nur hier in Singapur.

Fuer mich ist es jetzt Zeit nach Hause zu gehen – viele Gruesse aus Singapur!

Monday, August 14, 2006

Bilder vom Wochenende!


Hab die neuen Bilder vom Wochenende hochgeladen.
Bericht gibts morgen.

Gruss Jojo

Thursday, August 10, 2006

Bilder online!

Meine ersten Bilder hab ich soeben online gestellt. In der Navigationsleiste auf der rechten Seite findet ihr unter dem Menuepunkt "Bilder" den Link. Viel Spass beim verreisen!

National Day Parade 2006


Gestern wurde in Singapur also die Unabhaengigkeit gefeiert, was nun gerade mal 41 Jahre her ist. Im Nationalstadion gab es dazu eine Feier. Man sich das so wie Eroeffnungsfeier zur WM oder den Olympischen Spielen vorstellen, nur dass hier noch eine Militaerparade dabei war. Eine Flugshow der Luftwaffe gab es auch noch bevor die Feierlichkeiten mit einem grossen Feuerwerk beendet wurden. Da ich ja im 21. Stock wohne und das Stadion gerade mal nen geschaetzten Kilometer von mir entfernt war konnte man das Feuerwerk gut sehen.

Am Abend davor habe ich schon meine ersten zwei Asien-Pruefungen bestanden. Nummer eins – Essen. Nummer zwei – Karaoke. Raymond (der Sohn meiner Gastfamilie) und seine Freundin haben mich in einen anderen Teil der Stadt genommen. Dort wollten wir was essen, was genau wusste ich allerdings noch nicht. Es gab Froschschenkel und Austern. Bei uns in Deutschland hoert man ja viel ueber Froschschenkel, da hab ich auch zwei Stueckle probiert. Schmeckt irgendwie nicht nach Fleisch, sondern eher suess. Naja, der Hammer war es nicht gerade, aber schlecht auf keinen Fall. Auf dem Weg zum Restaurant habe ich allerdings noch die Froesche lebend gesehen, da vergeht einem dann doch der Appettit. Anschliessend sind wir noch in eine Karaokekneipe, weil Karaoke in Asien ja ein Volkssport ist. Nathalie und Markus – ihr habt das ja auch schon erlebt... Es wurden allerdings nur Lieder auf chinesisch gesungen, so konnte ich *leider* nicht singen. ;-)

Bei fischer habe ich diese Woche mit den Vorbereitungen fuer das Technical Engineers Meeting Asia / Pacific begonnen, welches ich mit organisieren werde. Das Meeting ist zwar erst im November, aber bis ich da alles zusammen hab vergeht bestimmt ne Weile. Hotels buchen, Bussle anmieten, Abendprogramm organisieren... Macht aber echt Spass. Demnaechst werde ich vielleicht auch zu verschiedenen Restaurants rausfahren um das Programm und die Preise auszumachen.

Wuensch euch allen einen schoenen Tag – Viele Gruesse aus Suedostasien!

Tuesday, August 08, 2006

Happy Birthday Singapore!

Heute, an meinem zweiten Arbeitstag ist fuer mich schon Freitag, da morgen hier in Singapur National Day ist. Singapur feiert seinen 41. Geburtstag. An diesem Feiertag wird im National Stadium eine Parade abgehalten und abends gibt es noch ein riesiges Feuerwerk.

Da ich im 21. Stock wohne und den direkten Blick auf das Stadion habe, werde ich das Feuerwerk von zuhause aus anschauen und anschliessend mit Raymond (Sohn meiner Gastfamilie) ein bisschen in die Stadt zum Feiern gehen.

Hier bei fischer sind alle voll nett und hilfsbereit. Wenn alle da sind, sind wir insgesamt sechs Personen im Buero. Bisher hab ich noch ein paar Probleme hier alle zu verstehen... Obwohl ja Englisch Landessprache ist, wird hier Singlish gesprochen was eigentlich Englisch ist aber sich sehr, sehr komisch anhoert und schwer zu verstehen ist. Mit der Zeit wird das bestimmt auch noch besser klappen.

Am Donnerstag werde ich dann mal versuchen ein paar Bilder online zu stellen.

Ich wuensche euch allen morgen einen schoenen Feiertag ;-) Euer Jojo


Sunday, August 06, 2006

Mein erster Tag in Singapur

...ist eigentlich schon laengst wieder vorbei. Durch die Zeitverschiebung hatte ich ja eigentlich zwei Tage in einem.

Aber erst mal von vorn. Der Flug hat super geklappt. Von Frankfurt nach Kuala Lumpur waren es glaub so 11 Stunden, die ich trotz meiner langen Beine recht gut ueberstanden habe. In Kuala Lumpur hatte ich noch ne Stunde Zeit, danach ging es ebenso problemlos weiter nach Singapur. Bei meiner Einreise gab es gar keine Gepaeckkontrolle, haette also all meine Kaugummies mitnehmen koennen *g* Am Flughafen haben mich dann Gary Connah (fischer Singapore) und seine Freundin abgeholt und zu meiner chinesischen Familie gebracht. Dass ich bei ner chinesischen Familie wohne hoert sich zwar zunaechst exotisch an aber wenn man bedenkt dass die Bevoelkerung von Singapur glaub zu 70% aus Chinesen besteht ist das auch nichts besonderes mehr.

Meine "Gastmama" Alice ist dann gleich mit mir los und hat mir den Weg zum fischer-Buero gezeigt. Hoffentlich blick ich das morgen noch... Auf dem Rueckweg waren wir in einem Hawker Center und haben noch was zu Essen geholt. Es gab Reis (was sonst...) mit Chicken, Potatoes und Wuerstle. War glaub ganz okay fuer den Einstieg. Abends war sie noch mit mir und ihrem Mann in Little India. War sehr cool dort. Ueberall Inder und tausend Laeden an der Strasse.

Heute bin ich mit der U-Bahn in die Orchard Road, wo saemtliche Shopping Malls sind. Ist echt der Hammer. Draussen 33 Grad und brutale Luftfeuchtigkeit und drinnen ist es ueberall voll kalt. Will nicht wissen, wieviel Energie hier fuer Klimaanlagen verbraucht wird. Gefruehstueckt hab ich bei Starbucks und jetzt gleich geh ich an den Clark Quay und werd dort was zu Abend essen.

Gruesse aus Singapore - Euer Jojo