Friday, October 27, 2006

Auf nach Phuket!

In einer Stunde geht unser Flieger nach Phuket (Thailand) und wir vertreiben uns noch ein bisschen die Zeit im Changi Airport. Das wird wohl meine letzte grosse Reise sein bevor es in zwei Wochen wieder zurueck nach Deutschland geht. Hab mir (mal wieder) einen Platz am Notausgang gesichert - BusinessClass Platz hab ich nun auch wieder im Billigflieger.

Um kurz vor 8 sind wir dann in Phuket und haben drei ganze Tage in der Sonne Thailands... (hoffentlich!)

Viele Gruesse ins Herbst-Deutschland!

Friday, October 20, 2006

Haze, Haze, Haze


Jetzt muss ich mich doch mal beschweren und es ist mir auch ein extra Post wert. Die Indonesier sind immernoch dabei ihre Felder und Waelder abzubrennen und bescheren uns somit den Haze. Seit Mitte September ziehen nun die Rauchwolken ueber Singapur und lassen der Sonne keine Moeglichkeit mich zu braeunen - oh menno. Inzwischen ist der Haze so stark dass in allen Fernsehsendern der PSI (Index fuer die Luftverschmutzung) eingeblendet wird. Bin mal gespannt wann die Singapuris anfangen mit Mundschutz rum zu laufen. Bis jetzt hab ich noch keinen gesehen. Vor zwei Wochen mussten die Flugzeuge die hier landen wollten umgeleitet werden, aber da war ich ja zum Glueck nicht da. Auf der Karte koennt ihr schoen sehen wie der Haze von Kalimantan durch den Wind zu uns zieht. Echt der Hammer wenn ich bedenke dass ich vor ein paar Wochen sogar einmal die Schiffe und das Meer von meinem Hochhaus gesehen habe und jetzt nicht mal mehr einen Kilometer weit sehen kann. Aber naja, in Deutschland gibt es ja zum Glueck keinen Haze. Bald ist es so weit! Heute in drei Wochen bin ich wieder da!

Tuesday, October 17, 2006

Die hoechsten Twin Towers der Welt


Letztes Wochenende hab ich mir mal Kuala Lumpur (KL) angeschaut. Am Samstag Morgen ging es mit einem Super VIP Bus in 6 Stunden nach KL. Mein Sessel hatte eine Massagefunktion, Video on demand, gute Beinfreiheit und sogar was zu Essen gab es. Um 14 Uhr war ich dann schliesslich in KL und bin zuerst mal in mein Hostel. Mein Zimmer war wie immer klein aber fein. Pujangga Homestay kann ich nur empfehlen! Nachmittags hab ich mich auf den Weg zum Menara KL (Menara = Turm) gemacht. Auf dem Weg noch kurz meinen obligatorischen Latte Macchiato bei Starbucks geholt und gerade so vor dem Regen am Fernsehturm angekommen. Wenn es hier regnet kommt in ner halben Stunde so viel runter wie in Deutschland in einigen Stunden. Nach einer halben Stunde warten hat es aber immer noch geregnet und so bin ich halt bei Regen auf den 421m hohen Fersehturm hochgefahren. Die Aussicht war natuerlich dem entsprechend, aber es war schon ok. Nach ner Weile auf dem Turm bin ich zu den naechsten (viel bekannteren) Tuermen - die Petronas Twin Towers. Morgens kann man auf die Skybridge, die in 170m Hoehe die beiden Tuerme miteinander verbindet. So hab ich mir die ganze Sache nur von unten angeschaut und bin ein bisschen durch das Suria KLCC, die dazugehoerige Shopping-Mall gelaufen. Fuer den Rueckweg musste ich zuerst wieder mit dem Taxifahrer den Preis verhandeln. In KL hat zwar jedes Taxi einen Meter, aber kein Fahrer will ihn an machen. Da dem Fahrer mein Preis zu niedrig war hat er die Sache abgelehnt, worauf aber gleich ein anderer gekommen ist und mich fuer 7 Ringgit (EUR 1,50) zu meinem Hostel gefahren hat. Abends war ich in Chinatown. Dort gibt es einen Nachtmarkt wo man Uhren, Polos, DVD usw. kaufen kann. Alles orginial natuerlich ;-)

Mein Sonntag begann recht frueh, da ich mir die Skybridge nicht entgehen lassen wollte. Der Eintritt ist umsonst, aber es gibt nur ein bestimmtes Kontingent an Karten. First come first serve eben. In einem Museum wurde man ueber den Bau und die Architektur informiert. Sehr schoen gemacht das Ganze und wie schon gesagt - kostenlos! Die Petronas Twin Towers sind 452m hoch und galten bis 2003 als die hoechsten Gebaeude der Welt. 2003 wurde in Taipei (Taiwan) der Taipei 101 fertiggestellt. Der Sears Tower in Chicago will bei den hoechsten Gebaeuden auch noch mitmischen und ist auch mit seinen 527m Gesamthoehe das hoechste Gebaeude der Welt. Da ich auf den Twin Towers war und in dem Taipei 101 fischer Produkte verwendet wurden sind die beiden trotzdem viel toller als der olle in Chicago ;-) Aber... ich schweife ab. Die Aussicht war durch den Haze zwar nicht so berauschend, aber es ist cool mal da oben gewesen zu sein. Ausserdem ist das ein absolutes must-see fuer einen Student/Praktikant in Singapur.


Mittags war ich im National Museum of History, da war der Eintritt uebrigens auch frei! Direkt vor dem Museum ist der 100m (und damit der hoechste der Welt) hohe Fahnenmast. Dort wurde 1957 die Unabhaengigkeit von den Briten gefeiert. Sonst waren noch die Portugiesen und die Japaner da, wie in den meisten Laender in Suedostasien. Um 16 Uhr ging es vom Busterminal wieder in ca. 6 Stunden nach Singapur. Das Busterminal hat mich sehr an meine Zeit in Ecuador erinnert. In KL, wie auch in Ecuador gibt es viele kleine Bueros und Leute die rumschreien und fuer ihre Busse werben. (Terminal Terestre Quito)

Friday, October 13, 2006

Hong Kong - 5. bis 8. Oktober

So, nun auch der zweite Teil von meinem letzten Wochenende. Die Woche war bis jetzt recht sressig, desshalb komm ich erst heute dazu euch von Hong Kong zu berichten. Aber lieber spaet als nie!

Am Donnerstag bin ich dann so um 22 Uhr an meinem Hotel in Hong Kong angekommen. Das USA Hotel ist einem grossen, dreckigen Hochhaus mitten im Stadtteil Kowloon. Mein Zimmer war aber spitze! Sauber, neu renoviert und sogar ne Dusche mit Massageduesen und das alles fuer 20 Euro die Nacht. Kann ich allen anderen in Singapur nur empfehlen!

Am Freitag bin ich erst mal mit dem Schiff fuer 12 cent auf Hong Kong Island gefahren. In Hong Kong Island stehen die meissten Hochhaeuser, dort ist auch der beruehmte Peak. Die Skyline von HK war schon faszinierend, obwohl die Sicht etwas vom Haze aus China getruebt war. Nun musste ich erst mal Simon (Bild) anrufen. Simon (auch Chinese) ist unser Importeur in HK und hat mir schon bei der Organisation meines Hotels in Macau geholfen. Spontan hat er mich zum Lunch mit seinem Kollegen Barry eingeladen. 10 Minuten spaeter war ich schon mit Barry auf dem Weg zu einem superleckerem chinesischen Mittagessen. Danach hat mich Barry noch nach Soho gefahren, wo die ganzen Expats leben und es einige nette Bars und Restaurants gibt. Dort bin ich gleich mal mit der weltweit laengsten Rolltreppe (800 Meter!) in die Mid-Levels gefahren. Die Rolltreppen bringen die Einwohner morgens nach unten (in die Buerotuerme) und ab Mittags geht es wieder aufwaerts, damit man den Berg nicht so hochlaufen muss. Am Abend hat mich Simon auch noch mit seiner ganzen Familie zum Buffet eingeladen. Am Freitag war der Hoehepunkt des Mid-Autumn Festival, an dem traditionell alle Familien zusammen kommen. Man kann es ein bisschen wie Weihnachten bei uns vergleichen. Nach dem Buffet ist Simon mit mir auf den Peak. Der Berg ist zwischen 500 und 600 Meter hoch und von dort aus kann man die Stadt besonders bei Nacht super betrachten. Nach dem Peak sind wir noch schnell in den Victoria Park, wo es wegen dem Mid-Autumn Festivals viele beleuchtete Skulpturen und Laternen und so gab.

Am Samstag ist Simon noch mal mit mir auf den Peak, dieses mal aber morgens. Nachts war es besser! Der Haze liess keinen besonders guten Blick zu aber es war auch mal schoen den Vergleich zu sehen. Anschliessend sind wir weiter nach Stanley auf die Suedseite von HK. Ein bisschen sind wir da ueber einen Markt geschlaendert und dann wieder ab in die City. Ihr seht schon, der Samstag war ein stressiger Tag - aber natuerlich schoener Stress. Nachdem ich mich von Simon am Ferrypoint verabschiedet und 1000x bedankt habe bin ich fuer ne Stunde mit dem Schiff ueber den Fluss geschippert. Ansonsten bin ich natuerlich noch mit der uralten Tram gefahren, bei der ich immer das Gefuehl hatte dass sie in den Kurven gleich umfaellt. Jedenfalls auf dem oberen Deck der S-Bahn hatte ich des oefteren dises Gefuehl. Im Museum of History war ich auch noch. Besonders interessant fand ich dort die Geschichte von Hong Kong. Das hat ja schon jedem gehoert... Mongolen, Japaner, Briten und seit ein paar Jahren China. Am Abend begann meine Tour an der Waterfront in Kowloon. Jeden Abend um 20 Uhr gibt es in HK die Symphony of Lights, bei der die Schluesselgebaude auf beiden Seiten des Flusses mit Laser- und Lichteffekten passend zu Musik bestrahlt werden. Einfach Gaenzehaut-feeling! Die Hochhaeuser sind ja normal schon atemberaubend und mit Leuchtreklamen ausgestattet aber wenn dann noch alles blinkt - genial! Nach ca. 15 Minuten bin ich wieder mit dem Schiff nach HK Island uebergesetzt. Mit der MTR (MRT heisst in HK MTR) war ich auch schnell am Victoria Park. In der Naehe, in der Wun Shan Street, gab es an diesem Wochenende (wegen Mid-Autumn - wer haette es gedacht) den Fire-Dragon-Dance. 1880 gab es in HK eine Plage. Darauf erschien Buddah in einem alten Mann und wies an, mit einem Feuerdrachen drei Tage lang waehrend dem Mid-Autumn-Festival rumzulaufen. Keine Ahnung, aber seit dem gehoert der Fire-Dragon-Dance jedes Jahr zu dem Fest in HK. Der Drache ist 67m lang und besteht aus Raeucherstaebchen. Ihr koennt euch vorstellen wie es in den Strassen gestunken hat... Es war aber sehr interessant und ich kann froh sein dass ich gerade an diesem Wochenende in HK war. Als ich danach wieder in der U-Bahn war, ist mir klar geworden warum alle zu mir sagten dass das MTR-System in HK sehr effektiv. Ich habe gerade einen Zug verpasst, dann wurde angezeigt dass der Naechste schon in einer Minute kommt. In Singapur muss man da schon 6 Minuten warten. Die MTR hat mich wieder nach Kowloon gebracht, wo ich in der Temple Street auf einem Nachtmarkt eine "originale" Oakley Sonnenbrille gekauft habe. Dort gab es alles! Natuerlich auch Rolex - "original" ;-)

Am Sonntag bin ich gleich morgens zum Airport Express in HK Island. Da kann man mitten in der Stadt schon bis 24 Std. vor Abflug sein Gepaeck einchecken und sein Boardingpass bekommen. So konnte ich noch bis 90 Minuten vor Abflug in der Stadt sein und dann in 24 Minuten mit dem Airport Express zum Flughafen fahren. Sonst bin ich am Sonntag noch ein bisschen in Central herumgelaufen und hab mir auch die riessigen Einkaufszentren in Causeway Bay angeschaut. Der Rueckflug mit United Airlines verlief problemlos. Allerdings wurde das Handgepaeck vor Abflug zwei mal durchsucht, was etwas nervig war. Konnte aber trotzdem zwei Paeckle Kaugummis nach Singapur schmuggeln - hehe.

Monday, October 09, 2006

Macau 4. - 5. Oktober

Nach zwei arbeitsreichen fischer-Tagen machte ich mich am Mittwoch dann auf nach Macau. Die ehemalige portugiesische Kolonie Macau gehoert seit 1999 zur Volksrepublik China, hat aber wie Hong Kong einen Sonderverwaltungsstatus. Die 3 1/2 Stunden Flug waren sehr bequem, da ich mir wieder den Platz am Notausgang gesichert hatte und somit auch meine Beine etwas mehr Platz hatten. Die Landung in Macau war sehr spektaktulaer, da die Landebahn Mitten im Meer liegt und nur mit zwei Taxiways mit dem Festland verbunden ist.
Nachmittags bin ich dann zu Fuss aufgebrochen, um mir ein bisschen Portugal anzusehen. Im alten Stadtzentrum bin ich mir wirklich wie in Europa vorgekommen. Die Plaetze, die Haueser und naja... lauter Asiaten. Vom Senatsplatz aus bin ich nach Zwischenstopps in Kirchen an der beruehmten Ruine der St. Paul Kathetrale angekommen. Nach einem Brand von 1835 ist nur noch die Steinfassade uebrig geblieben. Spaeter bin ich noch unter anderem zu einer Burgruine. Von dort hatte ich einen schoenen Blick ueber Macau und zum Macau Tower. Leider war es aber etwas hazy, da dort der Haze vom Chinesischen Festland kommt. Abends bin ich zur Fishermens Wharf, ein kuenstlich angelegtes, auf Stelzen ueber dem Meer stehendes, protugiesisches Doerfchen. Dort gibt es jede Menge Restaurants, Bars, Attraktionen. Da die Eroeffnung aber noch nicht lange her ist, waren einige Restaurants noch geschlossen und fast mehr Security dort als Gaeste. Da es in Macau unendlich viele Kasinos gibt, musste ich mir naturelich auch das Nachtleben im Spielerparadies anschauen. Keine Ahnung wie viele Kasinos es gibt aber es sind auf jeden Fall eine Menge und es werden noch einige folgen. Das "Sands" ist ein riesiges Kasino und als ich so um 10 rein bin, war auch alles voll. Roulette, Poker, Automaten... alles was das Chinesische Spielerherz begehrt. Im Gegensatz zu Singapur kommen hier die Gaeste vorwiegend aus China, da Gluecksspiel in der Volksrepublik und Hong Kong nicht erlaubt ist. Wer es ganz eilig hat, kann auch in 16 Minuten von HK mit dem Hubschrauber einfliegen. Kostet halt ein bisschen mehr... Nach einem Verlust von HK$200 (20 Euro) machte ich mich auf den Weg ins Hotel. Die Glueksgoetter hatten es wohl nicht gut mit mir gemeint, desshalb habe ich mir tags drauf in HK auch eine goldene Katze gekauft, die mir nun batteriebetrieben Glueck bringt. Bild folgt noch. Nach einem Fruehstueck bei Starbucks hab ich mich auf den Weg gemacht um die anderen europaeischen Bauwerke anzusehen. Nachmittags war ich noch auf dem Macau Tower und hab mir die Inseln von oben angeschaut. Auch wenn der Turm von unten gar nicht so hoch aussieht, wenn man dann mal oben ist - herrlich! Danach gings mit dem Bus zum Ferryterminal und dann mit dem Schnellboot in einer Stunde nach Hong Kong. Fortsetzung folgt...

Wednesday, October 04, 2006

Auf nach Macau!

Jetzt melde ich mich nochmal aus Singapur. Bin hier im Budget-Terminal am Flughafen in Singapur. Auch wenn der Flughafen, also T1 und T2, sehr schick sind ist das Budget Terminal echt "low budget". Von Aussen sieht es aus wie ein kleiner Provinzflughafen, aber Innen ist es doch ganz nett. Wurde ja auch erst im Maerz dieses Jahres eroeffnet.

In einer Stunde geht es nun fuer mich los. Mit Tiger Airways nach Macau! Bin echt mal gespannt was mich da so erwartet... Auf Lonelyplanet gibt es schon mal einige Infos. Nur falls ihr euch bei der Arbeit oder sonst wo zu tode langweilt. Ein kleiner Blick kann ja nicht schaden. So viel ich weiss erwartet mich in Macau eine Mischung aus China und Portugal, was sich ja schon sehr interessant anhoert. Durch die ehemalige portugiesische Kolonie gibt es dort noch einige Kirchen und auch die Strassennamen sind alle auf Portugiesisch. Vielleicht versteh ich ja mit meinem Spanisch was...

Ueber Hong Kong muss ich ja nicht viel erzaehlen, das kennt wenigstens jeder. Philipp war schon vor ner Weile da. Auf explodia hat er einen guten Bericht geschrieben. Travelogues -> Hong Kong

Na dann bis zur naechsten Woche!

Tuesday, October 03, 2006

Dicke Luft in Singapur


Seit dem Wochenende ist in Singapur ganz schön dicke Luft angesagt und Indonesien ist mal wieder Schuld dran.

Die Brandrodungen auf Sumatra (Indonesien) und der ungünstige Wind schieben die Rauchwolken (Haze) aus Indonesien zur Zeit recht stark nach Singapur (siehe Karte). Auf der PSI-Skala (von 0 bis 100) wurden gestern 73 Punkte erreicht. Wenn ich von meinem Haus aus Richtung Stadtzentrum schaue, kann ich einige Hochhäuser fast nicht mehr sehen. Letzte Woche hab ich noch die Schiffe auf dem Meer dahinter gesehen, was aber auch eher eine Ausnahme war, da es seit dem ich hier bin immer etwas „hazy“ ist.

Jetzt aber erst Mal zu letzter Woche. Mittwoch ging es wie immer ins Insomia um bei ein paar gemütlichen Feierabendbierchen die deutsche Sprache zu üben. Nicht dass man das hier noch vergisst... In meinem neuem Fotoalbum, das ich
mir geleistet habe, findet ihr jetzt auch ein Foto-Set zum Nachtleben in Singapur. Ach ja, zuerst war ich am Mittwoch noch mit Michèle und Markus in der NewAsiaBar, im 72. Stock des Swissôtel. Die beiden aus Basel hab ich an meinem Wochenende auf Sibu kennen gelernt. Am nächsten Abend wurde gleich noch mal diese Bar gestürmt, da Anika und Klaus ihren Abschied aus Singapur „feiern“ mußten.

Den Freitag verbrachte ich mit einer Hand voll Deutschen im Chinese Garden. Dieser Park im Westen von Singapur ist wegen dem chinesischen Mid-Autumn-Fest mit Lichtern und leuchtenden Gebilden geschmückt. Für die Baiersbronner: So bissle wie Buhlbachbeleuchtung – seht selbst.
Am Samstag morgen bin ich mit Alice in ihren Tempel zu einer chinesisch-buddhistischen Hochzeit. Super Erfahrung wenn man so was mal erleben darf. Nach einer Stunde chinesischem Singsang war die eigentliche Zeremonie mit ca. ner dreiviertel Stunde recht schnell vorbei. Anschließend wurde ich noch von den „Chefs“ vom Tempel zum Lunch eingeladen. So viel Gastfreundschaft hatte ich hier echt nicht erwartet.
Nachmittags war das ganze fischer-Team bei Kelvin zum ersten Geburtstag seines kleinen Sohnes eingeladen. Da Gary Connah da war, war ich wenigstens nicht der einzigste Ang-Moh dort. War aber sehr lustig und auch sehr lecker.

Direkt anschließend stieg dann die bereits lang angekündigte Arabian Night bei Lindsay, Kartik und Max in ihrem Condo (Hochhaus mit Eigentumswohnungen). Gemäß dem Dreßcode waren auch fast alle arabisch gekleidet und wir hatten eine lange, lange Partynacht mit Indern, Deutschen, Engländern, Franzosen, Norwegern, Chinesen und was weiß ich woher... Die drei Gastgeber haben ihre ganze Wohnung in einen riesigen Dancefloor mit Chill-Out Ecke, Bar und Shishabalkon umgekrempelt.
Super Sache! Wie auf der extra dafür geschalteten Homepage vermerkt, ging die Party auch bis zum Sonnenaufgang. Dementsprechend war dann mein Sonntag weniger spannend, da ich es vorzog sehr lange zu schlafen und mich gegen Abend zu meinem Sonntags-Starbucks-Caramel-Machhiato zu schleppen.

Heute war ich mit Kelvin und Johnny bei unserem zweiten DIY-Set-up. In der Vivo-City Mall, neben dem Harbour Front Centre, haben wir bei dem Baumarkt Selffix unsere fischer-Wand eingerichtet. Wenn man bedenkt, dass dieses Einkaufszentrum (bestimmt das 1.375ste in Singapur ;-) ) in 1 ½ Wochen die große Eröffnung feiern will, muss dort noch einiges geschehen. Bis jetzt ist dort alles noch eine riesige Baustelle mit manchen Geschäften, die schon bald öffnen könnten, aber auch vielen anderen, die meiner Meinung nach noch Jahre bis zur Eröffnung ausharren müssen. Die Inder werden es schon schaffen! Heute in der VivoCity ist mir mal wieder sehr deutlich klar geworden, dass in Singapur ohne die vielen Inder überhaupt gar nichts gehen würde. Die Bauarbeiter dort (und überall sonst in der Stadt) sind fast ausschließlich Inder. Ihr schafft das Jungs!

Nun ja, Dienstag ist für mich schon wieder Freitag, da ich am Mittwoch auf meine nächste größere Reise aufbrechen werde. Morgens geht es mit Tiger Airways nach Macau. Macau ist wie Hong Kong eine Sonderverwaltungszone von China mit eigener Währung und sonstigen Extrawürsten. Durch die koloniale Prägung aus Portugal ist Macau anscheinend was ganz besonderes in Asien – Grund genug sich das mal selbst anzuschauen. Dann geht es mit der Fähre nach Hong Kong und am Sonntag Abend wieder zurück nach Singapur. Da ich mich in Hong Kong mit unserem fischer-Importeur treffen werde, denke ich mal dass ich auch ein paar Ecken der Stadt sehen werde, die sonst vor Touristen verschont bleibt.

Jetzt wird es so langsam Zeit dass ich mal den Mac Donalds verlasse, in dem ich das ganze hier geschrieben habe. Mit Umlauten – juhuu! Ist hier ganz normal in Singapur dass viele im Mäc, Starbucks oder sonstwo die kostenlosen Hotspots nutzen... Nur schade dass ich das nicht kann, danke DELL!

Ich wünsche euch allen einen schönen Feiertag!